Über mich

Hallo, Ich bin Christian.

Ich bin 36 Jahre alt und möchte mit euch auf diese Weise mein Lauf-Abenteuer teilen. Das Lauffieber packte mich bereits als ich 16 Jahre alt war.

Damals gab es einmal im Jahr einen großen 10km Schülerlauf. Ich meldete mich an und war mir noch gar nicht bewusst wie lange man am Stück für diese Distanz laufen müsste. Schon während der ersten Probeläufe wurde mir klar, dass die Bewältigung der Strecke (also ohne zu Gehen), im wahrsten Sinne des Wortes, kein Selbstläufer wird. Dennoch schaffte ich es und war damals überglücklich meinen ersten Wettkampf gefinished zu haben. Sogar eine Medaille gab es.

Somit war es um mich geschehen und ich meldete mich zu immer mehr Volksläufen an. Schnell ging es nicht mehr darum allein die Strecke zu bewältigen, sondern auch immer bessere Zeiten und Ergebnisse zu erzielen.

Auch der Trainingsumfang wurde immer weiter gesteigert, so dass es auch mal morgens vor und nachmittags nach der Schule eine Laufeinheit gab. So kämpfte ich mich in den Platzierungen immer weiter nach vorne und es war keine Seltenheit unter den Top 10 zu sein.

Die Wettkampfstrecken waren schon damals hauptsächlich 5km, 10km und 10Meilen. Meine schnellsten Zeiten lagen hier bei 5km in 17:xx Minuten und 10km in 38:39 Minuten. Durch entstandene neue Kontakte trainierte ich in einem Verein und mit anderen zusammen, die an deutschen Meisterschaften und später sogar an den Olympischen Spielen teilnahmen.

Nach dem Abitur, der Bunderswehrzeit und schließlich mit dem Beginn meiner Studienzeit konnte der Trainingsaufwand nicht mehr in dem Maße betrieben werden. So wurden die Wettkämpfe weniger, die gelaufenen Zeiten schlechter und schließlich hörte ich für lange Jahre ganz auf.

Später sorgte die Arbeit dafür, dass ich zwar viel unterwegs war, mich aber insgesamt wenig bewegte und mich dazu noch sehr ungesund ernährte. Durch private Veränderungen und berufliche Entschleunigung wurde mir schließlich im Februar 2020 klar, dass auch Bewegungstechnisch ein Wandel notwendig war. Durch den angesetzten Speck wurde bereits nach wenigen Treppenstufen geschnauft.

Ich erinnerte mich an all die schönen Läufe durch die Natur und wie wunderbar es ist den Laufsport in sein Leben zu integrieren. Die entspannten Runden entlang des Nord-Ostsee-Kanals, in denen ich meine Gedanken sortieren kann und weit entfernt vom stressigen Alltag bin. Von dem Zeitpunkt an startete ich meine zweite läuferische Reise.