Trainingstagebuch #16: Schneelauf + Longrun bei Orkanböen

Nachdem ich am Donnerstag den Schnee zu einem wunderschönen Lauf nutzen konnte, ging es gestern bei eisigen Temperaturen und Orkanböen auf zum wöchentlichen Longrun.

Als ich am Donnerstag Morgen aufwachte, schneite es bereits. Alles war schon wunderschön weiß zugedeckt und die Schritte knirschten leise, als ich mich vor die Tür traute. Leider ging es nicht direkt in die Laufschuhe, sondern ich musste mich bis zum Feierabend gedulden, bis die Schnürsenkel endlich gebunden werden durften.

Doch dann erwartete mich ein Lauf, der wahre Freude bereitete. Obwohl ich deutlich aufmerksamer laufen musste, um nicht auszurutschen, freute ich mich riesig über den besonderen Untergrund. Ich wählte extra eine Strecke über Feld- und Wanderwege, um sicherzugehen, dass noch nichts geräumt oder gestreut war. Im frischen Schnee läuft es sich ohnehin recht problemlos. Nur die vereisten Stücke waren nicht zu unterschätzen. Insgesamt lief ich am Donnerstag 8.72km in 47:26 Minuten und blieb von Stürzen verschont. 🙂

Weiter ging es dann erst am Sonntag, ich gönnte mir also zwei lauffreie Tage. Der Schnee war weitestgehend verschwunden, dennoch war es wieder eisig. Als ich zur Sonnenaufgangszeit startete, war dank graubewölktem Himmel noch keine Sonne zu sehen. Allerdings wehten mir Orkanböen mit -2°C kaltem Wind ins Gesicht.

Um mir meinen wöchentlichen Longrun nicht vermiesen zu lassen, freute ich mich auf die besondere Herausforderung und nahm mir in Anbetracht der Umstände vor es extra ruhig angehen zu lassen. Schon bald wurde mir klar, dass nicht ich, sondern der Wind bestimmte, mit welcher Pace ich unterwegs sein sollte. So kam es, dass auf einen Kilometer mit 6:17 /km einer mit 5:39 /km folgte.

Als ich direkt am Wasser der Kieler Förde lief, peitschten die Wellen gegen die Kaimauern und spritzten mir eiskaltes Salzwasser ins Gesicht. Nicht, dass mich das in diesem Moment sonderlich gestört hätte, da das Gefühl meine Wangen, Nase und Mund ohnehin schon längst verlassen hatte.

So wie der Gegenwind im einen Atemzug mein Vorankommen verhinderte, schob er mich im nächsten vor sich her. In einem besonderen Moment meiner Freude half er mir gar einen steilen Anstieg hinauf und verlieh mir für einen kurzen Augenblick Flügel.

Gesamtstrecke waren gestern 21.38km in einer Zeit von 2:07:34 h.

KMPaceHerzfrequenz
16:26132
26:11135
35:46134
45:59138
55:56141
66:31142
75:59143
85:57143
95:55140
105:38141
116:17147
125:39141
135:20141
145:42142
155:50144
166:08143
175:47142
186:20136
195:29140
206:14142
216:04140
Gesamt5:58140

Die Ausrüstung, in der ich bei diesem Training unterwegs war:

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