Trainingstagebuch #13: 15x 200m Intervalle + brauche ich eine neue Laufuhr?

Nachdem gestern ein ruhiger 13km Dauerlauf auf dem Programm stand, machte ich mich heute zur zweiten Intervalleinheite dieses Jahres auf. Vorgenommen hatte ich mir 15x 200m, um weiter die Grundschnelligkeit zu erhöhen. Dabei machte ich mir den ein oder anderen Gedanken über die Leistungsfähigkeit meiner Laufuhr.

Die 13km am Vortag ging ich verhältnismäßig ruhig an, um heute die auf dem Plan stehende Intervalleinheit möglichst frisch angehen zu können. Gestern war ich insgesamt 1:11:13h in einer Durchschnittspace von 5:27 /km unterwegs.

Obwohl die 200m Intervalle sich eigentlich bestens dazu eignen sie im Stadion auf einer Laufbahn zu absolvieren, entschied ich mich erneut dazu das ganze auf normaler Strecke mit allen Höhen, Tiefen und Ungenauigkeiten durchzuführen. Der eine Grund ist, dass ich nicht extra das Fahrrad oder Auto bemühen muss, um zum Ort des Geschehens zu kommen. Der andere ist tatsächlich ein wenig Missmut über meine aktuelle Laufuhr.

Eigentlich bin ich sehr begeistert von der Vivoactive 3 von Garmin, ihren Möglichkeiten und natürlich dem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die meisten Trainingseinheiten ist sie absolut ausreichend und man kann wunderbar seine Läufe aufzeichnen und mit der Connect App von Garmin auswerten. Andererseits wünsche ich mir die ein oder andere zusätzliche Funktion bzw. eine bessere Bedienbarkeit.

So habe ich im letzten Jahr einige Intervallläufe auf der Bahn absolviert und versucht dabei meine Zeiten selbst zu stoppen. Dies ist allerdings nur mit einem Button auf dem Display möglich.

Einerseits kann ich dadurch während des Trainings nicht das Display sperren, um nicht aus Versehen alles mögliche zu verstellen. Dies ist mir tatsächlich während einiger Läufe passiert, bei denen ich eine Jacke trug. Mit einem Mal schaute ich auf die Uhr und war in irgendeinem Menu, welches ich zuvor noch nie gesehen habe. Dazu hatte meine Jacke irgendwas eingestellt, was alle 100m meine Uhr dazu brachte wild zu vibrieren und meine Herzfrequenz anzuzeigen. Es hat mich einige Zeit gekostet, durch Lesen des Handbuchs, den Ursprungszustand wiederherzustellen.

Andererseits ist so ein Touch-Knopf mit schwitzigen Fingern deutlich schwieriger zu drücken als ein physischer. So passierte es, dass ich am Ende eines Intervalls den Knopf erst nicht richtig traf, oder die Uhr dank Nässe zunächst nicht reagierte.

Diese Umstände führen dazu, dass ich zur Zeit meine Intervalleinheiten lieber auf Asphalt durchführe, da ich dann einfach die normale Trainingsfunktionalität meiner Uhr nutze. Hier stelle ich ein, wie lang das Einlaufen, die Intervalle, die Pausen und schließlich das Auslaufen sein sollen. Dann starte ich das Programm, sperre mein Display und halte mich an die gegebenen Trainingsphasen. Dabei vertraue ich dem GPS und nehme die kleinen Ungenauigkeiten in Kauf.

Um wieder einmal zufrieden in ein Intervalltraining auf der Bahn gehen zu können, überlege ich nun auf eine andere Uhr zu wechseln. Über Tipps und Vorschläge würde ich mich sehr freuen ;-). Ich werde demnächst mal einen Vergleich der in Frage kommenden Uhren machen.

Um zurück zu dem Training zu kommen: zwischen den Intervallen legte ich jeweils eine 200m Trabpause ein. Nach den ersten 4 Belastungen war ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Tempo bis zum Schluß auch wirklich durchziehen könnte. Allerdings kamen die Beine dann nochmal so richtig in Fahrt und ich konnte die Geschwindigkeit sogar noch leicht steigern.

Insgesamt war ich heute 47:59 Minuten unterwegs und habe eine Gesamtstrecke von 7.71km zurückgelegt.

IntervallZeit in sPace
143.33:36
243.83:39
343.83:39
441.63:28
541.63:28
639.93:19
742.93:34
837.43:07
941.93:29
1041.43:27
1142.83:34
1238.43:12
1339.53:18
1442.93:35
1538.33:12
Gesamt41.33:27

Die Ausrüstung, in der ich bei diesem Training unterwegs war:

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